Regeln im Wald
Der Wald ist ein komplexes Ökosystem, welches durch die jeweiligen Eigentümer*innen seit Generationen bewirtschaftet und bewahrt wird. Zur Erhaltung dieses Lebens- und Erholungsraums bitten wir um Respekt und Achtung vor der Natur und den dort vorkommenden Tieren und Pflanzen:
- Benutze ausschließlich die offiziellen Wege. Abseits der Wege störst Du die Tier- und Pflanzenwelt.
- Verhalte Dich ruhig und respektvoll. Vermeide laute Geräusche wie z.B. lautes Musik hören. Respektiere die Nachtruhe. Wildtiere wie Rehe, Füchse oder Vögel können sich durch laute Geräusche gestört fühlen und verängstigt werden.
- Hunde müssen auf den Wegen bleiben – am besten angeleint. Dies soll Konflikte mit anderen Wandernden oder Hundebesitzenden vorbeugen und Wildtiere schützen. Bitte entferne die Hinterlassenschaften deines Hundes.
- Sperrungen zwecks Waldarbeiten sind unbedingt (!) einzuhalten und ernst zu nehmen. Es besteht Lebensgefahr! Halte ausreichend Abstand zu den Waldarbeitern und ihren Maschinen, wie Traktoren und Harvestern.
- Offenes Feuer ist verboten, um Brände zu vermeiden. Dazu gehören Lagerfeuer, das Grillen und Rauchen in trockenen Sommermonaten.
- Reiten ist nur auf den dafür vorgesehenen, ausgewiesenen Wegen erlaubt.
- Die Pflanzen des Waldes gehören in den Wald. Pflücken und Beschädigen ist verboten.
- Hinterlasse keine Abfälle oder Müll. Vor allem Plastik zersetzt sich nur sehr langsam und zerfällt zunächst in kleine Stücke. Müll kann die Brandgefahr erhöhen und stellt eine Gefahr für Tiere und Pflanzen dar.
- Pflanzenabfälle wie Rasen- und Heckenschnitt aus dem Garten gehören nicht in den Wald. Gartenpflanzen, die hier natürlicherweise nicht vorkommen, breiten sich unkontrolliert aus und verdrängen die heimischen Waldpflanzen. Gartenabfälle ersticken Bodenlebewesen. Austretende Sickersäfte stören die Nährstoffversorgung der Bäume. Die Bodenverdichtung behindert die Atmung der Baumwurzeln, die zu faulen beginnen. Der Waldboden stirbt regelrecht ab.