Haushaltsplan und Haushaltssicherungskonzept für das Haushaltsjahr 2026 rechtskräftig

Schwierige Finanzlage der Stadt Lage erfordert konsequente Ausgabendisziplin

Der Rat der Stadt Lage hatte in seiner Sitzung am 21. Mai 2026 nach intensiven Beratungen in den Fachausschüssen den Haushaltsplan für das Jahr 2026 mehrheitlich beschlossen. Aufgrund der sehr angespannten finanziellen Situation der Stadt konnte die weitere Handlungsfähigkeit der Stadt Lage nur dadurch sichergestellt werden, dass sämtliche haushaltsrechtlichen Instrumente im Jahr 2025 ausgeschöpft wurden. Für das Haushaltsjahr 2026 bedeutet dieses, dass die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts (HSK) erforderlich ist. Dieses ist auf einen Zeitraum von zehn Jahren angelegt.

Das HSK beinhaltet durch die Politik beschlossene Maßnahmen für den Zeitraum bis 2036, mit denen die Stadt Lage ihre finanzielle Leistungsfähigkeit nachhaltig stärken und den Haushaltsausgleich wieder erreichen will. Vorgesehen sind sowohl Maßnahmen zur Verbesserung der Einnahmesituation – beispielsweise durch Anpassungen von Hebesätzen – als auch vereinbarte verbindliche Maßnahmen zur Ausgabenreduzierung.

Nachdem das formelle Anzeige- und Veröffentlichungsverfahren mit der Bekanntmachung im Amtsblatt des Kreises abgeschlossen ist, sind der Haushaltsplan sowie auch das Haushaltssicherungskonzept 2026 nunmehr rechtskräftig.

Der Haushaltsplan 2026 schafft die finanziellen Grundlagen, damit die Stadt Lage ihre gesetzlichen und freiwilligen Aufgaben erfüllen kann. Gleichzeitig werden die voraussichtlich zu erwartenden Erträgen und Aufwendungen sowie Ein- und Auszahlungen für das Haushaltsjahr verbindlich festgelegt.

„Mit dem jetzt rechtskräftigen Haushaltsplan 2026 und dem durch die Politik beschlossenen Haushaltssicherungskonzept 2026 liegt uns nun ein verbindlicher finanziellen Handlungsrahmen vor, der es uns ermöglicht, unsere gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen und gleichzeitig verpflichtet, die notwendigen Schritte zur nachhaltigen Konsolidierung unserer Finanzen umzusetzen. Die angespannte Haushaltslage lässt keinen Raum für zusätzliche Wünsche oder freiwillige Mehrausgaben. Sparsamkeit und Ausgabendisziplin bleiben oberstes Gebot“, beschreibt Bürgermeister Matthias Kalkreuter die Finanzsituation.